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06.07.10
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Sich
Wohlfühlen trotz Sommerhitze
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Die
Schilddrüsenfunktion wird durch äußere
Temperaturreize beeinflusst. Schilddrüsenkranke haben bei
deutlichen Temperaturschwankungen oder extremer Kälte bzw.
Hitze deshalb oft Anpassungsschwierigkeiten (verstärkte
Wetterfühligkeit). Meist lassen diese Beschwerden bereits
nach wenigen Tagen von allein nach, gelegentlich muss aber auch
die Schilddrüsenhormondosis angepasst (erhöht oder
gesenkt) werden.
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Grundsätzlich
gilt, dass eine Überfunktion der Schilddrüse oftmals
eine verstärkte Wärmeempfindlichkeit nach sich zieht
während eine Schilddrüsenunterfunktion zu einer
ausgeprägten Kälteempfindlichkeit führt. Aber
trotzdem haben nicht nur hyperthyreote sondern auch zahlreiche
hypothyreote Patienten, meist aufgrund von
Herz-Kreislauf-Störungen (Schwindelgefühle, Ohnmacht),
Probleme sich an die sommerlichen Temperaturen anzupassen.
Relativ häufig treten auch Wassereinlagerungen im Bereich
der Hände und Füße auf. Außerdem kann es
sowohl zu Erschöpfung als auch Unruhe (Angstgefühle,
Panikattacken) kommen.
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Tipps für einen unbeschwerten Sommer:
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1.
Morgendliche Kniegüsse nach Sebastian Kneipp bringen den
Kreislauf in Schwung. Begonnen wird immer mit der herzfernen
Seite, d.h. in diesem Fall dem rechten Bein. Dazu den kalten
Wasserstrahl an der Außenseite des Beins vom Fuß bis
zum Knie hinaufführen und dann an der Innenseite des Beins
wieder hinab. Zum Schluss die Fußsohle kurz abgießen.
Dann folgt das linke Bein.
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2.
Ausreichend trinken. Mindestens 2 – 3 Liter pro Tag.
Beispielsweise Mineralwasser, Apfelsaftschorle oder
Pfefferminztee. Auf Kaffee, süße Limonaden bzw.
Colagetränke und Alkohol eher verzichten.
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3.
Abwechslungsreiche, leichte Sommerküche mit viel frischem
Obst und Rohkost genießen.
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4.
Wohnung gut lüften. Am besten in den frühen
Morgenstunden oder am späten Abend, wenn die Temperaturen am
niedrigsten sind. Tagsüber die Fenster schließen und
die Wohnung abdunkeln.
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5.
Bequeme, luftig geschnittene Kleidung aus Naturfasern in hellen
Farben wählen.
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6.
Aktivitäten (Einkäufe, Sport) nach Möglichkeit in
die kühlen Morgen- oder Abendstunden verlagern.
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7.
Den Kreislauf belastende Faktoren vorausschauend vermeiden. Das
sind neben Hitze insbesondere langes Stehen, Stress, schlechte
Luft und Flüssigkeitsmangel.
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8.
Nicht eiskalt, sondern lauwarm duschen. Bei Kälte ziehen
sich die Blutgefäße in der Haut zusammen und der
Körper kann Wärme schlechter abgeben. Dadurch schwitzt
er kurze Zeit später verstärkt.
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9.
Kurzfristig den Salzkonsum etwas erhöhen, weil durch das
vermehrte Schwitzen viel Natrium verloren wird. Gefahr von
Muskelkrämpfen!
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10.
Bei Wassereinlagerungen natriumreiche Lebensmittel eher
reduzieren und eine kaliumreiche Ernährung bevorzugen. Die
Beine häufiger hochlegen. Ausschwemmend wirken
Teezubereitungen aus Brennessel, Löwenzahn und
Birkenblättern.
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