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17.11.09
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Wenn
die Schönheit leidet ...
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Schlecht frisierbare
Haare, eine schuppig-gerötete Haut und brüchige
Fingernägel - wenn die Schilddrüse krank ist, wirkt
sich das sehr häufig auch auf das Aussehen aus. Die Ursache
dafür ist der erhebliche Einfluss von Schilddrüsenhormonen
auf das Wachstum von Nägeln, Haut und Haaren.
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Während
beispielsweise das Thyroxin die Teilung der Haarzellen anregt,
verhindert das Trijodthyronin ein Absterben der Haarzellen.
Glanzlose, spröde und trockene, aber auch schnell fettende
und ausfallende Haare sind, je nachdem ob zuwenig oder zuviel
Schilddrüsenhormone vorhanden sind, die Folge. Rund zwei
Drittel aller Schilddrüsenpatienten klagen beispielsweise
über dünner werdendes Haar und
Haarausfall. Durch eine Unterversorgung mit
Schilddrüsenhormonen kommt es zudem häufig zu einer
kühlen, gespannten und gereizten Haut, weil die Blutgefässe
verengt sind. Die Haut ist trocken, rau
und schuppt schnell. Gelegentlich tritt ein quälender
Juckreiz auf. Das Gesicht wirkt zudem aufgedunsen und
geschwollen, vor allem um die Augen herum. Bei einer
Überversorgung mit Schilddrüsenhormonen ist das
Gegenteil der Fall. Die Haut ist gut durchblutet und teilweise
deutlich gerötet. Sie wirkt fettig und fühlt sich
unangenehm schweißig-feucht an. Bei
Schilddrüsenerkrankungen ist auch das Wachstum der Finger-
und Fussnägel deutlich verändert. Die Nägel
splittern oder brechen ab. Manchmal treten außerdem
auffällige Längs- und Querfurchen auf.
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Während sich die
Haut nach Normalisierung der Schilddrüsenfunktionslage
relativ schnell wieder regeneriert, kann es oftmals Monate dauern
bis sich auch bei Fingernägeln und Haaren eine positive
Veränderung bemerkbar macht.
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