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29.12.09
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Mein
Tip für die Einstellungszeit:
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Sorgfältige
Dokumentation des Gesundheitszustandes
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Bei
den autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen Morbus Basedow und
Hashimoto-Thyreoiditis handelt es sich um sehr komplexe
Krankheitsbilder, die für die vielfältigsten
Krankheitssymptome ursächlich verantwortlich sein können.
Erschwerend kommt noch hinzu, dass sie weitere
Begleiterkrankungen mit ähnlichen Beschwerden nach sich
ziehen können. Vielen Schilddrüsenpatienten fällt
deshalb nicht nur die Abgrenzung der einzelnen Symptomkomplexe
schwer, sondern sie sind - insbesondere wenn die ärztliche
Betreuung unzureichend ist (und das ist sie leider sehr oft) -
mit der langwierigen medikamentösen Einstellung überfordert.
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Eine
Hilfestellung bietet hier die Dokumentation
des Gesundheitszustandes (PDF).
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Auch
wenn so ein Beschwerdetagebuch zunächst zeitaufwendig
erscheint, es ist wichtig, wenn man sich mehr Klarheit über
die eigene Situation verschaffen will.
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Körpertemperatur
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Mit
dem Messen der basalen Körpertemperatur erhält man
wichtige Hinweise auf das Vorliegen einer Hypothyreose.
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Liegt die Durchschnittstemperatur unter 36,4 °C, liegt eine
Schilddrüsenunterfunktion vor.
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Liegt die Durchschnittstemperatur zwischen 36,6 und 36,8 °C,
besteht die Möglichkeit, dass eine Hypothyreose vorliegt.
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Liegt die Durchschnittstemperatur über 36,8 °C, liegt
keine Schilddrüsenunterfunktion vor.
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Die
basale Körpertemperatur unterliegt ausserdem Schwankungen im
Monatszyklus und kann deshalb wichtige Hinweise bei
Zyklusstörungen oder unerfüllten Kinderwunsch geben.
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Von
der Regelblutung bis zum Eisprung ist die basale Temperatur
niedrig. Kurz nach dem Eisprung steigt die Basaltemperatur um bis
zu einem halben Grad an (z.B. von 36,5 °C auf 37 °C) und
bleibt bis zur nächsten Regelblutung erhöht.
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Wenn
Beschwerden nur zu bestimmten Zeiten im Monatszyklus
auftreten, kann dies ein wichtiger Hinweis auf das Vorliegen
einer Störung der Sexualhormone sein. Eisenmangelsymptome
treten verstärkt gegen Ende bzw. unmittelbar nach der
Regelblutung auf.
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Beschwerden
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Im
Rahmen dieser Internetseite finden Sie Informationen zu
Schilddrüsenerkrankungen und weiteren damit im Zusammenhang
stehenden Krankheitsbildern. Die wichtigsten Beispiele:
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Krankheitssymptome
bei Schilddrüsenfunktionsstörungen
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Beschwerden
bei Störungen der Sexualhormone
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Anzeichen
häufiger Nährstoffmängel
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Hinweise
auf vergesellschaftete Autoimmunerkrankungen
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Symptome
der Nebennierenschwäche
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Wenn
trotz Therapie mit Schilddrüsenmedikamenten einige
Beschwerden unverändert bestehen bleiben, sollten diese
immer ärztlich abgeklärt werden!
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Blutdruck
und Puls
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Der
Blutdruck eines gesunden Menschen beträgt optimalerweise 120
: 80. Der erste (systolische) Wert misst das Zusammenziehen der
Herzkammern, wodurch das Blut in den Kreislauf gepumpt wird. Der
zweite (diastolische) Wert misst die Ruhephase des Herzens, in
der sich die Herzkammern mit Blut füllen. Von einem
Bluthochdruck (Hypertonie) spricht man bei Werten, die dauerhaft
über 140 : 90 liegen. Der niedrige Blutdruck (Hypotonie) ist
durch ständig unter 85 : 65 erniedrigte Werte
gekennzeichnet. Typischerweise tritt bei einer
Schilddrüsenunterfunktion ein diastolischer Bluthochdruck
(z. B. 140 : 110) auf, während es bei einer Überfunktion
der Schilddrüse zu einem systolischen Bluthochdruck (z. B.
140 : 70) kommt.
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Der
normale Puls liegt bei etwa 80 Schlägen pro Minute. Ein
ständig sehr langsamer Puls mit unter 60 Schlägen pro
Minute wird als Bradykardie (häufig bei
Schilddrüsenunterfunktion), ein bereits in Ruhe sehr
schneller Puls mit über 100 Schlägen pro Minute wird
als Tachykardie (oft bei Schilddrüsenüberfunktion)
bezeichnet. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Blutdruck und
Puls im Tagesverlauf schwanken, beispielsweise bei Stress
deutlich erhöht sind. Einmalig erhöhte oder erniedrigte
Werte sind deshalb kein Grund zur Beunruhigung.
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Bei
einer Schilddrüsenunterfunktion nimmt an typischerweise an
Gewicht zu, während es im Rahmen
einer Schilddrüsenüberfunktion zu einer Gewichtsabnahme
kommt.
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